20071108

Herbst ist doof...

...also eigentlich nicht, weil man kann seine Gummistiefel anziehen (zwar auf das Risiko hin, dass einen dann andere Leute nichtsen, but well...) und die Bäume haben so hübsche Farben... würden diese lustigen bunten Blätter nur auf den Bäumen bleiben!!!
Denn:
1.) habe ich gerade Laub zusammengesammelt, und zwar auf dem Gehweg und im Garten und ich hab mir schon fest vorgenommen Morgen mit geschlossenen Augen zu meinem Auto zu tapsen, damit ich mir nicht angucken muss, dass meine Arbeit nicht mehr zu sehen ist.
2.) weiss ich nicht wohin mit dem ganzen eingesammelten Laub, weil am Samstag kann ich grad nochmal von vorn Anfangen... ich habe ja schon in Erwägung gezogen heute Nacht so gegen 2 über den Zaun zum Nachbarn zu klettern und dort alles abzuladen, aber ich glaube ich bin zu nett dafür. Oder vielleicht doch nicht dreist genug?
3.) muss ich jede Mittagspause eine Milliarde zugeblätterte Staffeln runterlaufen. Normalerweise ist das Runterlaufen ja immer ganz nett (im Gegensatz zum wieder hoch laufen), wäre ich am Dienstag nicht ausgerutscht (ja, ich weiss welche Banausen sich hier jetzt krümelig lachen). Gut, einen neuen Geschwindigkeitsrekord was das Meistern der Staffeln in Abwärtsrichtung betrifft hätte ich definitiv gebrochen... allerdings sicherlich inklusive ein paar eigener Knochen (ui, und das reimt sich sogar!). An dieser Stelle noch kurz ein "Danke für's in letzter Sekunde noch irgendwie am Arm festhalten, Florian!".

20071104

Laternenlaufen

Gestern abend war in Stuttgart irgend so eine "die City leuchtet"-Aktion, liebevoll von mir in "Stuttgart in flames" umbenannt, weil ich mir eben die eigentliche Bezeichnung nicht merken kann. Aber man konnte bis Mitternacht shoppen.
Jedenfalls war die ganze Stadt anscheinend ausserordentlich toll beleuchtet, d.h. ein paar Strahler wurden unter einige Bäume auf der Königsstrasse gestellt, die Siegessäule auf dem Schlossplatz wurde durch vier grosse Strahler grün beleuchtet und auf dem Königsbau standen sechs rote "Leuchthüte", unglaublich beeindruckend... Dafür hat um 17:30Uhr ein Laternenlauf statt gefunden, angeführt von Sankt Martin (der sich btw als Frau entpuppt hat) hoch zu Ross. Da sind wir dann mal hin. Eigentlich wollte ich ja unbedingt, dass wir unsere Laternen selber basteln, so von wegen Individualität und so, aber irgendwie kamen wir nicht dazu, und anscheinend hat vor allem mich das gestört und eher weniger Cloé, weil wir hatten ja schon gekaufte.

Erste Vorbereitungen

Das mit dem Lachen auf Knopfdruck klappt noch nicht so ganz...

...aber wierd schauen schon!

Kind im Ärmel

Die Nachteile der Sitzrollen bei Burgerking. Oder ist das vielleicht doch eher ein Vorteil wenn das Kind da feststeckt?

Im Museum für Moderne Kunst oder wie auch immer der Glaswürfel auf dem Schlossplatz heisst

20071103

Durchreiche

Seitdem wir in unser neues Haus eingezogen sind und ich die Durchreiche zwischen Küche und Wohnzimmer entdeckt habe, stellte sich bei mir die Frage ob ich durchklettern kann oder nicht. Seit vorgestern steht fest: ich kann. Ausserdem kommt jetzt die Feststellung, dass ich definitiv genug getextet habe und es mal wieder Zeit für eine Fotoreihe ist. Unter Einsatz meines Lebens habe ich Papas Digitalkamera dafür gestohlen. Als dankeschön wird er beim nächsten durchschauen seines Speicherchips ein paar Close-ups von meinem Mundinneren finden. HEHE.




ich lach mich krümelig



*Sailor Moon* !!!


Der Beweis, dass ich ein schlechtes Vorbild bin... Cloé macht's mir nach:







--> enfant heureuse :)

20071101

Wiesbaden

Die Mission
Am Montag kam einer der Partner meines Büros mal wieder zu mir reingeschneit. Er kommt nicht wirklich oft zu mir nach unten, woraufhin ich erst mal dachte, er habe sich möglicherweise verlaufen. Aber nein. Er kam mit einem Auftrag. Eine Mission für mich sozusagen: am Dienstag Nachmittag mit dem Zug nach Wiesbaden fahren und da ein paar Unterlagen für einen Wettbewerb abgeben. Da habe ich mich natürlich nicht nein sagen gehört! Als er den Raum wieder verlassen hat, dann aber die diskrete Frage in die Runde:
"Wo zum Henker liegt Wiesbaden eigentlich!?"
Dank Google Earth wurde diese Frage dann doch ziemlich schnell geklärt. Dank Sekretärin und DB hab ich dann kurz darauf auch mein Onlinezugticket gekriegt. Und es war nicht mal one way! Und auf der Hinfahrt durfte ich sogar zwei mal ICE fahren (und dann noch ein Haufen anderer Züge...)! Und ich hatte Sitzplatzreservierungen!

Hinreise und Abgabe
Am Dienstag habe ich dementsprechend morgens völlig normal gearbeitet und bin dann nach der Mittagspause (nachdem ich fast an einem Lebkuchen erstickt bin) zum Bahnhof. Bepackt war ich mit einer Rolle voller Pläne (auf der aaabsolut uuunauffällig draufstand was das innen für ein Projekt war) und einer fancy Nemetschek Allplan Tragetasche aus Papier mit ner Tonne Unterlagen.
Da ich ja am Morgen regulär im Büro war, hatte ich auch schon so 1,5 Liter Tee intus, was dann spätestens im Zug ungeschickt wurde, da ich irgendwann mal ganz dringenddringenddringend aufs WC musste aber meine Unterlagen und Pläne nicht alleine lassen oder jemand anderem die Aufsicht überlassen wollte. Also, an was anderes denken und weiterfahren.
In Wiesbaden angekommen habe ich dann sogar problemlos den Weg zur Abgabestelle gefunden, bin dort dann aber an der Hochsicherheitstüre gescheitert.
Erst mal hab ich versucht sie aufzuziehen, was nicht ging. Also habe ich versucht sie aufzudrücken, was auch nicht ging. Also hab ich mich umgesehen und eine Telefonliste an der Türe entdeckt. Da stand auch der Name der Person drauf, der ich alles geben musste. Das bedeutete immerhin, dass ich vor der richtigen verschlossenen Türe stand. Gottverdammtnochmal, ich habs geschafft in Paris ins Ministère de la Justice rein zu kommen ohne mich irgendwie ausweisen zu müssen obwohl ich da drinnen absolut nichts zu suchen hatte, da werd ich doch da nicht mit meinen Plänen (und meinem Klodrang) vor der ollen Glastüre verweilen! Kurz nach dem Ablauf dieses Gedankenganges fiel mein Blick dann auf einen laminierten Zettel auf dem draufstand was man als Besucher machen muss um rein zu kommen . Eine Bedienungsanleitung für Besucher sozusagen. Kurzer blick links. Kurzer blick rechts. OK, niemand in der Umgebung, gut, schnell die Anleitung überfliegen bevor jemand sieht, dass ich hin und wieder doch mal Anweisungen lese.
"Entnehmen Sie die Telefonnummer Ihrer Bezugsperson aus der Telefonliste und tippen Sie diese in die Schaltfläche neben der Sprechanlage ein."
Blick auf die Telefonliste, vierstellige Nummer entnommen, eingetippt, wo bestätige ich da jetzt? Druck auf den grünen Haken, aber nachdem ich die vier Stellen eingetippt hatte, begann gleich das rote Kreuz auf der Schaltfläche zu leuchten. Bis ich verzweifelt näher hin schaue und feststelle, dass diese Schaltfläche für den PIN für die Türe war und die durchaus weniger auffällige Telefonschaltfläche sich daneben befindet. Also da nochmal die Nummer eingetippt. Warten. Keine Reaktion. Nochmal Nummer eingetippt. Warten. Immer noch keine Reaktion. Geduldsfaden gerissen, was solls, dann drück ich halt auf den Klingelknopf auf dem "Poststelle" steht. Eeendlich reagiert sogar jemand. Nachdem ich mein Anliegen genannt habe sagt mir die andere Person durch die Sprechanlage, dass er mir auf macht. OK. Also warte ich vor der Türe, dass a) die Person jetzt kommt und mir auf macht oder b) das Summen des Türöffnungsmechanismus ertönt. Doch nichts passiert. Dann knistert es wieder in der Sprechanlage:
Er: "Krrk müssen dzrkrk"
Ich: "Wie bitte?"
Er: "Sie müssen schon drücken!"
Ich: "Oh!" (wieso macht die olle Türe kein summendes Geräusch wenn ich rein kann? Wieso???)
Als ich die Türe eeendlich auf gekriegt habe, kam er mir dann schon entgegen. Wahrscheinlich aus Panik, dass ich mich verlaufe. Und so habe ich dieser Person also alles abgegeben was ich dabei hatte und bin gegangen. Den Hof hab ich überqueren können, dann hat mich ein "HALLO, SIE!!!" wieder zurück gerufen. Ich dreh mich um und seh nur den Mann aus der Poststelle mit was in der Luft rumwedeln. "Ihr Schirm, ihr Schirm!" meine Wegbeschreibung hab ich vor ihm noch aus der Nemetschek Tasche rausgenommen, meinen Schirm hab ich dabei übersehen ...mein Leben ist die Hölle.

Zeit totschlagen für Anfänger
Dennoch: meine Mission war erfolgreich beendet und ich hatte noch über 1,5 Stunden um auf meinen Zug zu warten. Also hab ich auf dem Weg zum Bahnhof erst mal in einem Café halt gemacht und einen riesigen Kaffee getrunken. Faszit: 15 Minuten totgeschlagen.
Dann bin ich zum Bahnhof geschlendert, vorbei an einer ganzen Reihe Autohäuser, nur kein MINI Händler war dabei. Dafür Smart. Kleiner Gedanke an Bob who's stuck on Inzest Island.
Vor dem Bahnhof habe ich mich auf eine Bank gesetzt und mir die Zeit mit Peoplawatching vertrieben. Noch ein Stück interessanter war aber die Skulptur vor mir. Eine Reihe lustiger Koffer die da rumliegen und stehen. Gedankengänge diesbezüglich: a) wurde nicht vor verlassen herumstehenden Koffern gewarnt? und b) Stolperfalle (ha, ich kenn mich doch!).
...und dann fiel mein Blick nach rechts auf das Lilien Center. Und auf dunkelgrüne Sonnenschirme. Und dann ging die Sonne auf.
ES GIBT EINEN STARBUCKS IN WIESBADEN! UND EINE RIESEN SHOPPING MALL!
Ich denke ich muss nicht näher darauf eingehen, was ich in der übrigen Stunde gemacht habe, während der ich auf meinen Zug gewartet habe. Gelangweilt habe ich mich jedenfalls nicht. :)

20071028

Warten auf Air France

Samstag, so gegen 13:15Uhr, Stuttgart, Flughafen. Meine Mama und ich suchen einen Parkplatz und finden schliesslich einen recht nah am Eingang vom Terminal 3 (Parkplatzglück olé). Kurz darauf betreten wir das Gebäude und fangen an ein bisschen drinnen rumzulaufen und alles anzugucken. Dazu muss man sagen: wir mögen Flughäfen.
Um 14:05 Uhr sollte meine 7 jährige Nichte Cloé (nicht wirklich Nichte, aber zu kompliziert zum erklären, also einigen wir uns auf Nichte) aus Paris angeflogen kommen. Mit Air France. Nur waren bei Air France ja die Stewards und Stewardessen in den Streik getreten, aaaber anscheinend sollten noch 70% der Flüge gesichert sein.
Ihr Vater hatte schon kurz davor vom Flughafen Charles de Gaulle (CDG) angerufen um zu sagen, dass der Abflug um eine Stunde nach hinten verschoben wurde weil noch ein Chef de Cabine fehlte, aber es wurde noch einer gesucht. Das bedeutete: Ankunft um 15:05Uhr, Hoffnung noch vorhanden.
Beim Gang durch die Terminals dann mein Blick auf eine dieser Tafeln, auf denen die Flüge angezeigt werden:
AF ... Stuttgart - Paris ... Cancelled *blink* *blink* *blink*
Wenn sie denn Rückflug stornieren, dann kann das bezüglich des Hinfluges nichts wirklich Gutes bedeuten, oder?
Und tatsächlich. Kurz darauf ein Anruf aus Paris: "Lili, Air France haben gerade alle Flüge für heute storniert, für morgen auch, und am Montag fliegen sie vielleicht wieder. Wir stehen jetzt noch so 1,5 Stunden schlange um nähere Informationen zu bekommen und danach wahrscheinlich noch 2 Stunden um unser Gepäck zurück zu bekommen."
Faszit:
7 jährige Cloé in Paris: heulend und mega enttäuscht neben ihrem verzweifelten Papa stehend.
21 jährige Lili in Stuttgart: mega enttäuscht neben meiner ebenso enttäuschten Mama stehend.

Ein wirklich sehr, sehr schwacher trost war dann das Mittagessen beim Burgerking im Flughafen mit Blick auf die Start- und Landebahn.
Dann nach Hause. Dann in die Stadt. Aber nicht mal Frustshopping hat was geholfen (davon abgesehen dass gerade eh Monatsende ist), und mit meinem Starbucks Coffee of the Week hab ich mir die Zunge verbrannt. Alles doof. :(

Daraufhin, trotzreaktion: Dauerschleifenhören von "Waitress In The Sky", eines Songs einer Band namens The Replacements. Normalerweise Respektiere ich das Flugpersonal und ihren Job wirklich, ebenso wie mir bewusst ist, dass sie nicht nur lustig zum Kellnern da sind. Aber an dieser Stelle, out of Frust:

She don't wear no pants and she don't wear no tie
Always on the ball, she's always on strike
Struttin' up the aisle, big deal, you get to fly
You ain't nothin' but a waitress in the sky

Paid my fare, don't wanna complain
You get to me, you're always outta champagne
Treat me like a bum, don't wear no tie
'cause you ain't nothin' but a waitress in the sky

And the sign says, "Thank you very much for not smoking"
My own sign says, "I'm sorry, I'm smokin'"
Don't treat me special, don't kiss my ass
Treat me like the way they treat 'em up in first class

Sanitation expert and a maintenance engineer
Garbage man, a janitor and you my dear
A real union flight attendant, my oh my
You ain't nothin' but a waitress in the sky

(Sollte ich bei meinem Nächsten Flug nen heissen Kaffee übergeschüttet bekommen, weiss ich warum)

20071021

Glückskeks / Pechkeks

Dieser Eintrag widmet sich voll und ganz den Glückskeksen. Das liegt daran, dass ich Glückskekse wirklich mag und mal wieder beim Chinesen in Zuffenhausen beim Rathauseck war. Dort gibts beim Zahlen nämlich immer einen Glückskeks pro Person geschenkt. Das ist definitiv ein Grund dort zu essen.
Also hab ich happy meine Nudeln mit Ente gekillt (Also die Ente war schon tot. Aber es war eine Monsterportion. Ich hab danach den ganzen Tag nichts mehr gegessen...) und als Mama bezahlt hat, hab ich dankbar unsere Glückskekse entgegengenommen.
Also breche ich heiter das Teil auf und hol den Streifen Papier raus, und was steht da drauf? Ich fidne grad den Zettel nicht mehr, aber grob war es etwas wie:
"Bescheidene Menschen reden nicht viel von sich selbst."
...wie soll ich das jetzt auffassen? Hat mich der Glückskeks jetzt beleidigt oder was? Und wenn ein Glückskeks böse ist, ist es dann ein Pechkeks?

20071014

*hrm*

Seit ich die DIN 1045-1 auf dem Gewissen habe ist auch schon wieder eine ganze Weile vergangen und ich nehme mir ja auch immer wieder vor etwas zu schreiben... nur die Zeit dazu finde ich nicht.
Das hier gibt jetzt mal eine kleine Rekapitulation der letzten Zeit. Leider ohne Fotos, weil mein Apparat nicht wieder aufgetaucht ist, und es schätzungsweise auch nicht mehr machen wird. Ich glaub ja nicht mehr an den Weihnachtsmann... aber wenn er mir zu Weihnachten vielleicht doch eine Canon EOS 400D mitbringen könnte?


Telefonkonferenz
Neulich im Büro, kam ich mir schon sehr wichtig vor. Letztendlich war ich es nur, weil mein Betreuer bei einer Telefonkonferenz mitmachen musste und sich nicht sicher war ob er alles verstehen würde. ABER egal weshalb: ich durfte mit machen, und das war cool. OK, wir sind zwar erst mal am Telefon gescheitert. Dem Ingenieur ist nix zu schwer, schon klar, aber dieses Ding wollte uns einfach nicht mit Montréal, Canada verbinden (beim ersten Versuch sind wir bei nem Restaurant in Frankreich gelandet) und uns die Konferenz-freischalt-Nummer eintippen lassen. Letztendlich hats dann doch geklappt und ich muss sagen: es ist unglaublich faszinierend wenn sich 7 Leute gleichzeitig übers Telefon anschreien.

Volksfest aka. "Beerfest" (Teil 1)
Teil 1 war, als ich vom Büro aus dort war. Wir gehen auf den Wasen? Klar gehe ich da mit. Um die Kollegen ein bisschen besser kennen zu lernen und so. Es stellt sich nur die Frage: Wie trinkfest sind die männlichen Kollegen und wie trinkfest bin ich? Und was macht man, wenn man anschliessend noch auf eine Party muss???
...ich war gottfroh mit zwei Kollegen die auch ziemlich neu in der Firma sind, Zelt zu wechseln und ich war ebenso gottfroh dass ich den Weg zu der Party im Anschluss nicht alleine finden musste. Denn ich hätte ihn nicht gefunden. Naja vielleicht schon, aber zumindest nicht so schnell. Ganz grandios ging auch der Abend nach der Party weiter, als es keinen anderen Weg heim wie die erste Bahn mehr gab. Die Feststellung dieser Tatsache hat so ca. 2,5 h bevor die erste Bahn fuhr stattgefunden und zu der "Was machen?"-Frage geführt. Letztendlich war es sich in eine S-Bahn Haltestelle flüchten weil es draussen geregnet hat. Ausserdem hat mich da so ein Viech gestochen. Wahrscheinlich hab ich jetzt die Krätze oder so.

Aquarium, Baby!
Ich hab mir ein Aquarium zugelegt. Seit 10 Jahren wünsche ich mir schon eins, jetzt besitze ich eins. Mit weissem Sand auf dem Grund und ein paar lustigen grünen Wasserpflanzen drinnen... und mit ohne Fische. Ja, das ist ein bisschen unglücklich, ich weiss. Aber anscheinend muss man 2 Wochen warten bis man Fische reinsetzen kann, weil sonst kratzen die gleich wieder ab. Die einzigen Fische die ich kannte haben zwar in absolut normalem Leitungswasser gelebt (ok, dank dem Chlor sind sie halt farblich mit der Zeit von Goldfischorange auf Albinoweiss übergegangen) und habens auch verkraftet, aber never mind. Da gibts so ein paar fancy japanische Goldfische, die sind weiss mit nem roten Kamikazepunkt auf der Stirn. KAWAII!
Ach so, ja. Und dann wollte mir die Aquariumfrau noch ne Fototapete aufschwätzen. Anscheinend denken die Fische dann dass ihr Aquarium grösser ist und fühlen sich wohler. :| Auf das Risiko hin, ein Tierquäler zu sein: Ich hab mal auf ne kitschige Bilderwand auf der Rückseite meines Aquariums verzichet. Irgendwo hörts auch mal auf!

The Lili Live Kuchen Explosion
Ich bin jetzt schon seit mehreren Wochen im Backwahn. Nur muss ich feststellen, dass es grad dauernd schief geht. Schieben wir es mal auf den Ofen...
Wir hätten da z.B. den Rüeblikuchen den ich fürs Herbstfest vom Büro gemacht habe. Erst mal schien er nicht vor zu haben durch werden zu wollen, und danach als ich ihn auf dem Fest probiert habe... STEINHART. *peinlich*
Dann den Clafouttis den ich *wirklich* strikt nach Rezept gemacht habe, der dann aber im Ofen aufgegangen ist wie ein Soufflé. Was mach ich bloss falsch? Ist das meine simple Präsenz oder was!?

Volksfest aka. "Beerfest" (Teil 2)
Wasen Teil 2. Dieses Mal mit Teresa aka. Sandberg, Daniel, Jo und sorry-ich-habe-schon-wieder-vergessen-wie-dein-Freund-heisst-Jo-weil-der-Name-ist-zu-kompliziert-für-mich.
Egal was, das konnte nichts gutes verheissen. Und tatsächlich. Was den Bierkonsum betraf hielt dieser sich noch in Maßen (man beachte das Wortspiel) aber Klopfer... *zu viele*
Meine Regeln des Abends waren dabei ja eigentlich sehr einfach:
(1) Lasst mich nicht mehr wie zwei, maximal drei Maß trinken (CHECK!)
(2) Nehmt mir das Handy weg wenn ich irgendwelche Leute anrufen will (joah, halbes Check!)
(3) Knebelt mich, falls ich anfange zu versuchen koreanisch oder japanisch zu sprechen (Notiz an mich selbst: nächstes Mal mehr Betonung auf diesen Punkt legen)
Jetzt ist ja aber das ganze Remmidemmi schon wieder rum, es war schön, aber bis nächstes Jahr muss ich die Regeln nochmal überarbeiten :)

Gummistiefel
Ich hab jetzt welche! Endlich!!! Schwarz mit ein bisschen hellgrün. Obwohl heute die Sonne schien habe ich sie mal konsequent getragen und dabei festgestellt, dass Papa irgendwie keinen Sinn für Fashion hat, zumindest hat er mich nach einem Blick auf meine Stiefel dazu aufgefordert das Laub im Garten zusammen zu rechen. :| Auf die Bemerkung hin, das sei ein modisches Accessoire (da musste ich übrigens an dich denken, Bob) wurde ich dann belächelt bis hin zu ausgelacht. Manchmal fühle ich mich in meinem Leben schrecklich unverstanden.

Fahrrad fahren
Kurz darauf wollte mein Papa dass ich mit ihm Fahrrad fahren gehe. Dazu muss man sagen: seitdem ich sowas wie einen eigenen Willen besitze, habe ich das nicht mehr gemacht: mit Papa Fahrrad fahren. Dementsprechend war die Antwort, vorhersehbar, ein klares, deutliches "NEIN!". Daraufhin kam dann der Kommentar des Tages: "Aber früher bist du doch auch mitgefahren, damals in deinem Kindersitz." *ihr könnt euch meinen Blick vorstellen*
(Byyy the way: mein Kindersitz war vor meinem Papa befestigt und ich will nicht wissen wieviele Fliegen ich als Kind schlucken musste. Aber wenn ich später mal ein Kind habe, werde ich es auch als Windschutzscheibe missbrauchen.)