20070729

Von Geburtstagen und überdimensionalen Blumensträussen

Irgendwie fallen gerade zig Geburtstage zusammen. Ich weiss auch nicht warum. Erst letztes Wochenende in Frankreich der Geburtstag von Christiane (meine Zweitmama), dann am Freitag meine Tante Friedel, gestern Abend Matthias (ein ehemaliger Klassenkamarade von mir) der in seinen Geburtstag hinein gefeiert hat, heute meine Mama... und dann insgesamt drei 60. Geburtstage und einen 22.!
Christiane mit Régis (l) bei dem alles stattgefunden hat und meinem "grossen Bruder" Loulou (r)

Papa und Christiane beim zerstören von Kinderstühlen...

Dementsprechend ging gestern die grosse Geschenksuche los. Ein Mal für Matthias, das hat sich dann auch recht gut gefunden, aber dann eben auch für meine Mama. Ich wusste, dass sie eine grooosse Vase wollte, und nachdem ich telefonisch von Michel aus Frankreich den Auftrag bekommen habe, ihr einen riiiesen Blumenstrauss zukommen zu lassen, dachte ich mir, dass ich ja beides kombinieren kann. Also erst mal die Vase aufgetrieben... 45cm hoch, ca 25cm Durchmesser. Somit war sie schon fast zu hoch für meinen MINI Kofferraum (zum Glück kann man die Ablage weg machen). Dann in die Stadt gefahren, mal wieder völlig illegal und falsch hinter einer Baustelle geparkt und meinen Bauarbeiterhelm auf den Beifahrersitz gelegt, in der Hoffnung, dass ich für einen Mitarbeiter der Baustelle gehalten werde (zum Glück arbeiten die auch Samstags). Komischerweise war aber der "Parkplatz" schon ziemlich voll, sodass ich halb im Schlossgarten stand.
Dann quer über den Schlossplatz und Marktplatz zu Merz&Benzing gerannt. Auf dem Marktplatz dann festgestellt, dass die da irgendwas aufbauen. Keine ahnung was. Nur war die Stadt irgendwie knallvoll. Später hat mir dann mal mein Papa gesteckt, dass da Christopher Streetday war. Ich glaube ich bin einfach sowas von nicht auf dem Laufenden!
Bei Merz&Benzing dann zu einer Blumefrau hin... "Hallo, ich hab eine Vase, die ist 45cm hoch, und da brauch ich Blumen für!" Blumefrau schaut mich komisch an, holt einen Zollstock, guckt sich an wieviel 45cm sind... dann empfiehlt sie mir die Lilien. Ich dachte zwar, das seien Totenblumen, aber sie meinte die rosanen seien das nicht. Also drei rosane Riesenlilien genommen. Drei riesen grüne Blätter. Und dann noch so einen Büschel 1m hohes ...Gras? Dann mit diesem Strauss der dank der Verpackung fast genauso hoch war wie ich zurück zum Auto gerannt. Im Gegenwind. Juhu. Zwischendurch habe ich mich dann noch von einem Betonlastwagenfahrer anquatschen lassen der mir meine Blumen abschwätzen wollte.
Bei meinem Auto angekommen dann das zweite Dilemma: wie zum Geier bring ich die Blumen jetzt in meinen MINI Cooper!?
Die Antwort lautet: stehend, in der Vase, im Fussbereich vom Beifahrersitz bis zur Decke. Ich hab mich nicht getraut die Blumen anzuschnallen weil ich dachte, dass sie sonst kaputt gehen. Dafür haben sie jedes Mal wenn ich geschaltet habe einen sprung nach vorne und wieder zurück gemacht, und ich bin tausend Tode gestorben.
Daheim angekommen war Mama natürlich im Haus. Also habe ich alles in der Garage versteckt, der einzige Ort den sie nie betritt. Und vor allem auch der einzige Ort der vor und leicht unterhalb dem Haus liegt, sodass sie mich nicht sehen konnte... mit dem Monsterstrauss.
Also habe ich alles Deponiert. Das doofe an Blumen und Pflanzen generell ist aber, dass die Viecher Wasser brauchen. Und wie zauber ich jetzt Wasser in die Garage?
Ich bin dann zum Haus geschlichen, unter den Fenstern durch gekrochen (zum Glück habe ich früher Counter Strike gespielt) zur Terasse. Dort den Wasserschlauch vom Wasserhahn geschraubt um nicht unter der Fensterfront hindurch kriechen zu müssen, die Giesskanne geklaut und gehofft dass sie genug Fassungsvermögen hat (so Pi mal Daumen nen Kubikliter?). Wider zurück zur Garage gekrochen, die Vase gefüllt, die Garage überschwemmt, und auf der Terasse im Kriechgang alles wieder aufgeräumt. Und dann heim kommen und so tun als wäre alles fit und in Ordnung. Denkste.
Danach ging es um Matthias' Geburtstag. Das Desaster fing damit an, dass ich dachte er feiert in Böblingen, oder Sindelfingen. 30km von mir entfernt. Was sich dann als absolut Falsch erwiesen hat. Zum Glück hat er es mir gesagtr. Dann bin ich hingefahren, hatte aber übersehen, dass da so ein oller Tunnel ist, der mich quasi unter der Location hindurch geführt hat... direkt auf die Autobahn. Nach 10km konnte ich dann sogar wieder umdrehen und den richtigen Weg finden. Auf dem Parkplatz stand dann auch schon Felix, mit dem ich mich irgendwie nicht abgesprochen habe wann wir uns treffen, und meinte er würde die Bowlingbahn nicht finden. Zum Glück haben wir das dann doch noch gemeistert!
Der Geburtstag war absolut lustig, auch wenn Felix und ich uns als ziemliche Kegelnieten erwiesen haben. Naja, nicht ganz, irgendwann mal haben wir es schon auf die Reihe gekriegt :)

Matthias' Geburtstag auf der Kegelbahn

Ich war dann auch jedenfalls erst gegen 3Uhr heute Nacht daheim und habe dann noch beschlossen mitten in der Nacht die Blumen aus der Garage ins Haus zu holen. Unglaublich wie schwer das ganze Teil ist, denn da plötzlich Wasser drin ist! Egal, ich habe es geschafft die Megavase und den Megastrauss nicht fallen zu lassen, und jetzt thront er im Wohnzimmer nachdem ich ihn noch komplett übermüdet zurechtgezupft hat... ich finde der Aufwand hat sich gelohnt! :D

The one and only Killerstrauss (sieht auf dem Bild irgendwie kleiner aus)

20070726

The Siiimpsooooons!

Gestern Abend war ich doch tatsächlich auf der Simpsons Premiere.
Alle die mich halbwegs kennen, werden sich nun Fragen was ich dort gottverdammtnochmal zu suchen hatte . Für alle die mich nicht kennen: ich bin immer die erste die rumheult und wegzappt wenn die Simpsons im Fernsehen kommen.
Jedenfalls will ich ja nicht alles auf den Matze schieben, aber der wollte da halt rein und ich hatte ein bisschen Mitleid mit ihm und dachte, ich zeig mich damit auch mal verständnisvoll und kulturoffen. Ausserdem schauen nur Männer die Simpsons, und ein Kino voller Männer kam mir vor wie eine tolle Sache! .
..zwischen dem was man sich vorstellt, und dem wie es wirklich ist, liegt leider der Grand Canyon...
Das stand fest als rechts neben Matze ein glatzköpfiger Typ sass, der, solange das Licht noch brannte, in ein Buch über höhere Mathematik vertieft war. Trotz des wirklich gütigen Angebotes von Matze Plätze zu tauschen, verzichtete ich auf The Brain als Nebensitzer und war bereit mich überraschen zu lassen, denn mein linker Platz war noch frei... zwischendurch blieb mal ein Kerl neben mir stehen bevor er mir dann über die Füsse getrampelt ist um sich auf die andere Seite von The Brain zu setzen!!! Und mein linker Platz blieb dann auch leer... das nächste Mal will ich nen Platz weiter in der Mitte!!! (wobei, eigentlich sah da niemand wirklich gut aus)

ABER (aka. was ich vergessen hatte): der Film war gut!

20070724

Friseur

Kaum bin ich wieder aus Frankreich zurück (dazu muss es noch einen Nachtrag geben, aber ich hab grad keine Zeit, und eigentlich auch den Rest der Woche nicht, aber das muss halt noch kommen), habe ich heute mal wieder eine spontane Friseuraktion gebracht und mir mal wieder die Haare schneiden lassen. Das letzte Mal war im Oktober, dementsprechend schlecht sah mein Kopf auch aus. Naja, als ich mich dann vorhin im Spiegel gesehen habe, musst ich feststellen, dass ich nun die gleiche Frisur wie Eliott aus Scrubs habe... u.a. weil die Friseuse mir noch irgendwie unbedingt die Haare glätten musste. Okay, zwischendurch hab ich dann selber in Erwägung gezogen ein Glätteisen zu kaufen, weil, Mensch sind die jetzt glatt und weich! Aber gut... never mind! Ich hab mir dann später doch noch überlegt meine Haare wieder zu entglätten, weil ich irgendwie ganz anders aussehe und dann kam mal wieder die Frage bei mir auf:
WARUM HAT MAN NACH DEM FRISEURTERMIN IMMER DAS GEFÜHL, DASS MAN SICH NEU KÄMMEN MUSS!?
Ich habe übrgens keine Antwort gefunden. Aber ich habe dann mal beschlossen mich nicht neu zu kämmen und mit out-of-Friseur-Kopf zum Schulfest zu gehen. Und immerhin haben mich die meisten Lehrer auch wiedererkannt (also die, die ich mochte und die mir wichtig waren wussten noch wer ich bin). Das war jedenfalls schon verdammt beruhigend!

20070720

Diet Coke + Mentos

Jeder kennt dieses Experiment. Könnte man meinen. Mein Papa kannte es nicht. Und die Leute aus der Stuttgarter Zeitung die heute einen Artikel darüber geschrieben haben dachten wohl auch, dass das eine ganz neue Entdeckung ist. Pustekuchen.
Vorhin hat mich mein Papa jedenfalls ganz fröhlich zu sich gewinkt um mir den Artikel zu zeigen und ich musste ihm leider mitteilen, dass ich das schon seit mindestens fünf Jahren kenne. Aber da er es so lustig findet (okay, ist es ja auch), muss ich jetzt morgen früh bevor wir nach Frankreich fahren in den Supermarkt rennen und Diet Coke aka Cola Light und Mentos kaufen, damit wir das morgen Abend beim Grillen bei unseren französischen Freunden den Kindern (3 und 7 Jahre alt) vorführen können. Mann werden die sich freuen, wenn wir ihren Rasen mit 1,5 Litern Cola giessen...
Oh, und für alle Leute die völlig abgeschnitten von der Aussenwelt sind und noch nie etwas von Diet Coke & Mentos gehört haben, hier das CNN-Anderson Cooper-YouTube-Video:


20070719

Sport

Kaum war ich wieder in Stuttgart, habe ich im Badezimmer die Waage entdeckt und habe mich mal draufgestellt. Die Waage hat mir dann mal klipp und klar gesagt, dass ich mich in Basel vielleicht mal ein bisschen mehr hätte bewegen sollen... während ich in Strasbourg noch hin und wieder mal joggen war und auch ab und an Rad gefahren bin, sieht die Basel-Bilanz da etwas dunkler aus: ein Mal Rad gefahren, drei Mal im Fitnessraum gewesen.
Dementsprechend bin ich Dienstagabend gleich mal raus auf die Felder zum Inline fahren. Zwei Jahre ohne gefahren zu sein, und schon stand ich ungefähr so entspannt wie ein Fohlen das noch nicht wirklich gehen kann auf diesen acht Rollen und bin vor mich hin geholpert. Gut, zehn Minuten später konnte ich es dann auch wieder, so ist es nicht. Ich bin auch keine Gefahr mehr für die Öffentlichkeit... glaube ich. Ausserdem habe ich entdeckt dass es da auf den Feldern Blumen zum selberpflücken gibt, und zwei Hasen habe ich auch schon gesehen. *Juhu* (und ich wüsste eigentlich auch ganz gerne wie viele von diesen ekligen, kleinen, schwarzen Fliegeviechern ich schon verschluckt habe...)

20070716

Bye-bye Basel!

Das war's dann erst mal mit der Schweiz. Heute war der glorreiche Tag meiner Zimmerabgabe. Das bedeutet, dass ich um 9Uhr Stuttgart verlassen habe, um 12:30Uhr im Wohnheim war, dann angefangen habe zu putzen. Und zu putzen. Und zu putzen. Zwischendurch habe ich noch mit einem Putzmenschen gequatscht, weil die vom Wohnheim heute irgendwie das ganze Gebäude ge-grundreinigt haben... was unter anderem dazu geführt hat, dass alle meine Sachen die in Reih und Glied auf meinem Badezimmerregal standen in den Müll gewandert sind. *grr*
Zwischendurch bin ich noch zur Bank, so von wegen Konto schliessen, was dann aber nicht möglich war, da die nette Dame meinte, dass da noch eine Transaktion von Freitag am laufen ist und ich soll doch morgen wieder kommen. Ihr dann erst einmal weis gemacht dass ich morgen sicher nicht nochmal aus Stuttgart her fahre um mein Konto zu schliessen. Ich glaub die hellste war das jetzt nicht aber irgendwann mal hat sie so halbwegs verstanden was ich wollte, oder sie hat es nicht verstanden und hat trotzdem getan was ich wollte, jedenfalls muss ich mein Konto jetzt schriftlich kündigen. Doofe Sache.
Dann hatte ich vor dem Wohnheim noch hinter nem Transporter mit ner Anhängerkupplung geparkt weil kein anderer Platz frei war... GROSSER FEHLER, weil ich jetzt den Abdruck einer Anhängerkupplung in der Stossstange habe. Papa findet's lustig, ich finde es zum Heulen. Jetzt kann ich mein erstes Gehalt ins Ausbeulen meiner Stossstange investieren. Und mein Erasmus in nen neuen Teppich in meinem Wohnheimzimmer, weil ich Idiot da ein Brandloch reingemacht habe. Dumme Geschichte.
Never mind, ich will jetzt nicht rumheulen, weil alles in allem bin ich schon ziemlich glücklich wieder in Stuttgart zu sein (Bis auf den Augenblick an dem ich nen Karton reingetragen habe und plötzlich der ganze Inhalt vor meinen Füssen auf dem Boden lag.)! Auch wenn ich jetzt noch eine Milliarde Kartons ausräumen muss und nich weiss wohin mit dem Zeugs, weil meine Regalbretter noch auf dem Boden liegen...

Hier noch ein paar Einblicke in mein Leben im Wohnheim Hofacker in Muttenz:

Vom Flur in mein Zimmer... man beachte das fette "EXIT" Schild, denn mein Zimmer fungierte nicht nur als Unterkunft, sondern auch als Notausgang! In dem kleinen roten Kästchen auf der Türe befindet sich übrigens ein Zweitschlüssel damit notfalls jeder in das Zimmer kommen kann!

Blick von der Türe aus nach rechts in mein Zimmer.

Blick vom Nachttisch aus in mein Zimmer.

Die gemeinschaftliche Küche mit Kochinsel... eigentlich noch ziemlich cool :)

Das Wohnzimmer, inklusive superbequemem Sofa, fettem Fernseher und riesen Esstisch!

20070715

Sommertage

Muss man dazu wirklich noch irgend etwas sagen? :)