20080226

Abends halb 11 im Büro

...ich bin ganz allein und schreib an meinem Prakikumsbericht...


...plus, ich breche alle meine persönlichen Rekorde:

20080104

Staatsgalerie Stuttgart

Da ich ja gerade Urlaub habe, dachte ich mir, dass ich ja mal die Zeit ordentlich nutzen könnte um mich mal wieder ein bisschen kulturell weiterzubilden. So bin ich heute Morgen mit meiner Mama und einer Freundin von ihr zum Kunstgespräch in die Staatsgalerie gegangen. An sich ein ganz nettes Prinzip: man sitzt 1,5 Stunden in einer Gruppe zusammen und diskutiert über ein Kunstwerk, manchmal über zwei die man mit einander vergleicht.
Einziger Nachteil: im Voraus weiss man leider nie, um was für ein Werk es gehen wird. Im Nachhinein völlig nachvollziehbar, denn hätte ich es gewusst, wäre ich heute Morgen nicht gekommen.
Wir sind in den grossen Ausstellungsraum gegangen in welchem gerade ein Werk von Walter de Maria ausgestellt wird. Bei dem Namen hat es da noch nicht bei mir geklingelt, und was das für ein Werk sein würde, wusste ich auch nicht. Das Einzige was uns gesagt wurde war: "Achten Sie bitte auf Ihre Reaktion beim Betreten des Raumes."
Ja danke. Meine war nämlich: "WTF... warum ist der Raum leer!?"
Er war nicht leer. Nur kenne ich diesen Saal eben mit Bilder an den Wänden. Das ist momentan eben nicht der Fall. Die Wände: weiss. Die Decke gestützt durch diese pilzförmigen Sichtbetonpfeiler, den Blicken ausgesetzt wie noch nie zuvor, und in der Mitte des Saals, ihn in der ganzen Länge einnehmend... ein 25m (!) langes Messingrohr mit einem Durchmesser von 15 cm, das ganze auf einem 103cm hohen, weissen Sockel. Das alles sah also aus wie eine Brüstung, hatte auch die richtige Höhe, nur die Kunst in diesem Teil konnte ich nicht so wirklich erkennen (komisch). Der Titel übrigens: "Anfang und Ende der Unendlichkeit - der 25 Meter Stab". Immerhin ein recht paradoxer Titel... der irgendwie interessanter war, wie das Kunstwerk selbst. Irgendwann mal zwischendurch hat es bei mir auch geschnackelt, wer Walter de Maria ist: der Scherzkeks der auch schon in Kassel einen (anscheinend) 1 Kilometer langen Messingstab mit einem Durchmesser von 5cm vertikel in die Erde gerammt hat. Von der Oberfläche aus sieht man also nur ein Ende, wie der Rest aussieht... hm, dazu müsste man ein Maulwurf oder ein Regenwurm sein.
Also, zurück zum Thema: ich habe heute mit anderen Leuten zusammen während 1,5 Stunden einen 25m langen Messingstab interpretiert. Ist das nicht toll? Verrückterweise kam dabei sogar richtig viel raus, nur muss ich mir da immer überlegen, ob sich der Künstler selbst über sein Werk genauso krampfhaft Gedanken gemacht hat wie wir. Ich glaube nicht.
Mein einziger Trost war der, dass ich danach noch ein wenig durch die Staatsgalerie schlendern konnte und wenigstens ein Gemälde von Edward Burne-Jones ausfindig machen konnte.
Faszit des Tages: Moderne und zeitgenössische Kunst ist einfach nicht das, was Kunst mal war...

20080101

Frohes neues Jahr!!!

(das musste mal gesagt werden!)

20071230

Smiley Toaster

So grandioses Geburtstagsgeschenk, ich muss es euch einfach zeigen! Dementsprechend: Ja, ich quatsche jetzt noch mehr mit meinem neuen Toaster wie ich es mit dem alten schon getan habe, und ja, ich habe meinen Geburtstag damit verbracht Smileytoasts zu backen/kochen/toasten/...machen?



...ich meine: wie süss ist das denn, huh!? :)

20071227

Goldfische

Dank der neuen Technik und dem Internet, ist mir vorhin ein Foto meiner vier Goldfische zugekommen... die wegen dem Glatteis auf den Strassen eben noch in Lyon rumschwimmen. *heul*
Neuer Plan ist es, dass ich sie an Ostern bekomme und alle die gerade darüber lachen, dass mein Aquarium also noch bis Ende März leerstehen wird: Kopfnuss. (Ostern ist doch Ende März, oder?)
Trotzdem stellt sich die Frage: WIE SOLLEN SIE HEISSEN? Die einzige Anregung die ich bisher bekommen habe war von Bob. Dementsprechend waren das Vorschläge wie "Fischi 1, Fischi 2, Fischi 3 und Fischi 4" und "Mikro, Wolke, Briefumschlag und Klinge". Falls es hier draussen also ein paar Leser gibt, die Wert darauf legen, dass meine Fische NICHT "Mikro, Wolke, Briefumschlag und Klinge" heissen, dann freue ich mich über Vorschläge. Dabei ist zu berücksichtigen dass ich nicht vorhabe meine Goldfische "Hans, Fritz, Paul und Timmy" zu nennen. Danke. :)

20071226

Post-weihnachtliches Gerede

Nach Weihnachten habe ich meistens ein sehr grosses Mitteilungsbedürfnis, das liegt wohl an der Mischung aus Gutsle-Zuckerschock, Restalkohol, einer Tonne Weihnachtsfotos und den letzten 48 Stunden die man mit der Familie, völlig abgeschnitten von der Aussenwelt verbracht hat. Ausserdem sollten wir heute eigentlich Besuch aus Frankreich bekommen, doch sind die Strassen dermassen vereist, dass sie nach zwei in zwei Stunden zurückgelegten Kilometern aufgegeben haben. Nachvollziehbar aber traurig. (Ausserdem hatten sie Goldfische für mein Aquarium dabei.)

Auf jeden Fall versuche ich nun meine Langeweile zu überbrücken (würden sie kommen wäre ich grad am Aufräumen...), und da bietet sich definitiv nichts besser an, wie die Schnappschüsse des 24. zu präsentieren:

...die Bilder mit allen Geschenken unterm Baum hab ich dann leider erst später entdeckt und war zu faul das hier zu ändern...

Single-Nachtisch ist hier nicht'! (dafür sollte ich die nächsten Tage vielleicht mal auf FDH bzw. FGN (Friss gar nix) umsteigen...)

I'm not the only weirdo in the family!

bzw. nächstes Jahr vielleicht ein bisschen besser absprechen. Weil die Badezimmeruhr war noch nicht ausgepackt als das Bild entstanden ist.

oder: warum man übelscht gestraft ist / wird, wenn Papa schwabe ist, man selber aber kein Schwäbisch spricht.
Schwäbisch isch ned seggsie!



Oh, und vorhin hat es angefangen zu schneien... die perfekte Gelegenheit um meine kleinen blauen Vögel mal wieder auf dem Balkon rumleuchten zu lassen und zu hoffen, dass noch genug Schnee fallen wird um dieses Jahr mal wieder mit dem Schlitten in einer kranken Aktion die Todesbahn runter zu fahren.

20071224

Heiligabend (und so...)

Juhu, heute ist Heiligabend. Juhu... wirklich?
Meinen Morgen habe ich damit verbracht, nochmal durch die Stadt zu rennen um noch ein paar Kleinigkeiten aufzutreiben. Okay, selbst eingebrockt. Aber nachdem Samstag die absolute Weihnachtseinkaufshölle war und ich das Rumgerenne aufgegeben habe als ich bemerkt habe dass (1) meine Füsse vor Schmerz nicht mehr weiter wollten, (2) Anne-Sophies Füsse vor Schmerz schon viel früher nicht weiter wollten, (3) wir uns an einem Liquörstand getröstet haben und wir danach beschwippst waren, (4) ein Esel an mir vorbeigewatschelt ist, bin ich eben heute den Rest erledigen gegangen. Glück im Unglück war definitiv, dass es in der Stadt viel ruhiger war als am Samstag.
Heute Nachmittag dann das grosse Geschenkeeinpacken. Der so ziemlich deprimierendste Augenblick des Jahres. Zwischen Tesa, Geschenkpapier und Schere auf dem Boden sitzend habe ich mir mal wieder die grösstmögliche Mühe gegeben, aber es ist immer wieder das Gleiche: Die Geschenke sind nicht quadratisch, praktisch, gut, der Tesa scheint an den Fingern besser zu haften als sonstwo, das Papier ist entweder zu kurz oder zu lang und wenn die richtige Länge dann doch erreicht ist... knittert und reisst es spätestens wenn man versucht die Seiten zu kleben. An in Panzertape eingeklebte Geschenke erfreuen sich leider auch nur die wenigsten Leute, und auch Alufolie ist bei den von mir beschenkten nicht wirklich auf enormst positive Resonanz gestossen. Gut, spätestens danach wussten sie, dass ich kreativ bin, aber meine Mama hatte keine Alufolie mehr, so toll sah meine Verpackung dann auch nicht aus und einige Zeit später habe ich bei einer Folge "The Osbournes" gesehen, dass Jack seine Geschenke genauso verpackt. Ein weiterer Grund damit aufzuhören. Also ist meine Wahl dieses Jahr auf silbern glitzerndes Papier mit Sternen gefallen. Klingt gruselig, ist es auch, aber an Weihnachten gehört sowas erlaubt und ausserdem war es halt doch noch das schönste von allen Papieren die ich bei uns im Haus gefunden habe. Und dennoch: Meine Geschenke wurden mal wieder mit mehr Liebe und Mühe eingepackt, als man es ihnen ansieht. Well...
Ausserdem kommen in einer Stunde meine Oma und Tante zu uns, sprich bis dahin steht in unserem Haushalt die gar nicht stille und besinnliche Stunde bevor. Darauf: ich geh mal die Tischdeko anbringen.
Ich wünsche euch allen ein schönes Fest! Cheers!